11 Ideen, Deine Bilder an der Wand anzuordnen

Der Herbst hält Einzug und wir sind wieder mehr zu Hause. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, es uns zu Hause gemütlich zu machen. Bei uns z.B. hat es noch eine weisse Wand, die dringend etwas Kreativität benötigen könnte. Und darum habe ich mich mal umgeschaut, was es für Möglichkeiten gibt, Bilder anzuordnen. Nachfolgend findest Du meine Top11.

 

1. Panorama – Ein einzelnes Bild in Szene setzen

Hast Du ein grosses Bild oder ein Lieblingsbild, das einen Ehrenplatz bekommen soll? Falls ja, sollte dieses Bild einen besonderen Platz an der freien Wand erhalten und als Solokünstler glänzen. Und falls Du die Aufmerksamkeit noch stärker auf das Bild lenken möchtest, lasse viel weisse Wand um das Bild stehen. Besonders für kleinere Räume eignet sich ein einzelnes Bild. Es verleiht dem Raum stilvoll Atmosphäre ohne zu erdrücken.

Tipp: Achte darauf, dass der Mittelpunkt des Bildes ungefähr auf Deiner Augenhöhe liegt.

 

2. Fotowand Galerie – die Bild-Komposition

Hast Du gleich mehrere, miteinander verwandte Bilder die Du gerne an einer Wand anordnen möchtest? Dann eignet sich eine Anordnung als Quadrat, als Welle, als Wolke oder als Sextett. Du kannst die Bilder entweder in den gleichen Rahmen aufhängen oder auf Leinwand bestellen. Achte beim Aufhängen darauf, dass die Abstände gleichmässig sind (ev. vorher mit Bleistift anzeichnen).

Tipp: Platziere die gesamte Komposition so, dass ca. ein Drittel über Deiner Augenhöhe und zwei Drittel darunter liegen. Eine Anleitung zum Aufhängen findest Du hier.

 

3. Fotowand Split – der Mehrteiler

Hier hast Du die Möglichkeit, ein Bild auf mehrere Elemente zu verteilen. Dies stellt das Bild besonders in den Vordergrund und verleiht der Wand eine harmonische Dynamik. Die Elemente müssen nicht unbedingt gleich gross sein, auch hier gibt es verschiedene Varianten. Die bekannteste Variante ist das Triptychon (3 Teile wie auf dem Bild), es gibt aber auch Quadrate (4 oder 6 Elemente) oder eine Welle aus 5 Teilen. Wichtig ist, dass die Bilder in einer Reihe, mit einem geringen und gleichmässigen Abstand zueinander angebracht werden.

 

4. In Bild und Schrift

Schöne Bilder lassen sich auch super mit aussagekräftigen Worten verbinden. Ich habe zwei Beispiele gefunden, die mir sehr gut gefallen. Ein Beispiel ist die Erweiterung der Bild-Komposition mit Wörtern. Dies verleiht der Anordnung gleich nochmal mehr Ausdrucksstärke, finde ich.

Das andere Beispiel ist eine Form des geordneten Chaos. Hier kannst Du Deine Bilder frei an der Wand arrangieren, einzeln oder in Gruppen. Je mehr Formen und unterschiedliche Grössen Du verwendest, desto spannender wird es. Das Kunstwerk noch ergänzt mit Wörtern gibt dem Ganzen noch mehr Individualität. Am besten suchst Du Dir ein Bild aus, das Du in den Mittelpunkt stellen möchtest. Danach ordnest Du die weiteren Bilder um dieses herum an.

Tipp: Lege die Bilder probeweise auf dem Boden aus. So siehst Du, ob Dir die Anordnung gefällt oder ob Du noch etwas ändern möchtest, bevor alles an der Wand hängt.

Bildquelle: Deavita

 

5. Geometrische Formen – Eine Wanduhr aus Bildern

Wenn Du viel Platz hast und es etwas ausgefallener sein darf für Dich, wäre eine Uhr aus Bildern eine tolle Abwechslung. Dafür musst Du Dir zuerst überlegen, wie gross die Uhr werden soll. Als zweiten Schritt musst Du Dir über die Wandfarbe Gedanken machen. Sind diese beiden Punkte geklärt, kannst Du die Uhr bzw. die Zeiger mittig anbringen und von diesem Ausgangspunkt aus mit Malerklebeband den Kreis der Uhr skizzieren. Der nächste Schritt ist die Auswahl der Bilder und Rahmen sowie deren Anordnung. Dies ist bestimmt ein etwas aufwändigeres Projekt, sieht am Ende aber super aus und macht Dir bestimmt viel Freude.

Wenn Du nicht so viel Platz hast und es etwas schneller gehen soll, kannst Du Dir auch eine schöne Wanduhr mit Deinem Foto bestellen.

Bildquelle: Deavita

 

6. Die Collage

Möchtest Du Deine Wand mit einer Collage verschönern? Auch hier hast Du mehrere Möglichkeiten. Entweder Du bestückst die Wand mit vielen einzelnen Bildern oder Fotos, Du bestellst Dir eine Collage auf Leinwand oder Du hängst verschiedene Bilder in Rahmen auf. Bei der letzten Variante kannst Du verschiedene Anordnungen ausprobieren und auch die Rahmen können in der Grösse variieren. Ich würde allerdings darauf achten, dass die Rahmen alle aus dem gleichen Material sind.

Tipp: Ich würde die Bilderrahmen so aufhängen, dass es eine Linie gibt bzw. die Kanten gleich sind. So sieht es mehr nach Gesamtkunstwerk aus.

 

Das 2. Bild ist von Deavita

 

7. Die Macht der Worte

Wandtattoos und –sticker liegen im Trend und wir dekorieren unser zu Hause gerne einmal mit Zitaten, Sprüchen und schönen Worten. Mir z.B. gefallen Bilder mit einzelnen Begriffen und darum habe ich mir ein Bild mit dem Begriff „Glück“ erstellt. Das Bild wirkt als Solist genauso gut wie in Kombination mit anderen Bildern.

 

8. Übers Eck

Hast Du viele Fotos und kannst Dich nicht entscheiden, welche Du gerne aufhängen würdest? Dann ist dies vielleicht die Lösung für Dich. Du brauchst dafür allerdings eine leere Ecke. Überlege Dir dann, wie viele Fotos Du verwenden möchtest bzw. wie gross die Eck-Collage werden soll. Nun kannst Du mit Malerklebeband die einzelnen Quadrate auf die Wand kleben oder Rahmen malen, falls Du die Fotos einrahmen möchtest. Sobald das Format steht, kannst Du anfangen, die Fotos aufzuhängen.

Natürlich kannst Du auch eine gerade Wand auswählen und als Eyecatcher ein Herz oder eine Landkarte mit den Fotos formen. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

9. Die Bilderleiste – die Wandelbare

Wenn Du gerne immer mal wieder um dekorierst und Dir eine gewisse Flexibilität ermöglichen möchtest, dann ist die Bilderleiste eine gute Wahl. Auf einer oder mehreren Bilderleisten hast Du die Möglichkeit, unterschiedliche Bilder nach Lust und Laune anzuordnen und auch wieder auszutauschen. Die Bilder lehnen einfach an der Wand und Du musst weder Nägel einschlagen noch bohren. Und auch zusätzliche Accessoires wie Pflanzen oder Kerzen finden darauf ihren Platz. Ich persönlich bin ein grosser Fan der Bilderleiste und habe mal ein bisschen damit herum experimentiert und verschiedene Bilder unterschiedlich angeordnet.

Tipp: Den Schriftzug „Love“ habe ich als Foto auf einer Aluplatte bestellt. Darauf kann ich nun Fotos kleben und das coole daran ist, ich kann mit Whiteboard-Markern darauf schreiben und es wieder abwischen. Eignet sich somit auch als Tafel oder „Pinnwand“.

 

10. Scrabble – ABCDEFG…..

Spielst Du gerne Scrabble? Dann ist diese Idee vielleicht etwas für Dich. Du kannst Dir aus den Scrabble-Buchstaben Deine eigenen Lieblingswörter an die Wand basteln und diese je nach Dekorationswünschen noch mit Fotos, Holzschildern oder Farbakzenten ergänzen. Ich bin von dieser Idee begeistert!

Bildquelle: RusticLaneCa vtwonen

 

11. A Light in the Box

Diese Idee gefällt mir auch sehr gut. Du kannst eine „Lightbox“ mit Deinem Wunschtext mittig auf der Wand anbringen (oder auf einem Regal) und drum herum Bilder und Accessoires aufhängen oder aufstellen, die Dir gefallen und zum Spruch passen. Ist doch ein toller Blickfang, findest Du nicht auch?!

Bildquelle: Instagram / Urban Outfitters Malibu

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Ideen und Anregungen geben, wie Du Deine Bilder in Szene setzen kannst. Viel Spass beim Dekorieren und heimwerken,

Deine Marie

 

 

Marie ist Zweifachmama und liebt es, mit und für ihre Kids zu basteln und Neues auszuprobieren. Nebenbei interessiert sie sich für Reisen und Fotografie und bloggt für smartphoto. Marie experimentiert gerne mit den Produkten von smartphoto und teilt mit Euch Ideen und Anleitungen.

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